28. Juni 2008
Die besten Stellen
Von Leipzig bis zum Nordpolarkreis
Von K. Heusinger (00:35)
Zugegeben, ich bin was spät, aber wie konnte mir das auch entgehen? Drei Jungs aus dem schönen Leipzig haben sich für sich selbst und schwerkranke Kinder auf einen 2900km langen Weg zum Nordpolarkreis gemacht. Sponsoren, unter anderen Prijon, unterstützen das Engagement der drei Rennsportler. Und Ronald McDonald sei Dank, werden Spenden gesammelt und an das Ronald McDonald Haus weitergegeben um schwerkranken Kinder in ihrem Alltag zu helfen.
Der Weg führt die Jungs erst von Leipzig nach Fehmarn, wo es zum ersten Mal interessant wird und sie übersetzen nach Rödbyhavn in Dänemark. Von dort aus kommt dann die große Etappe über die Ostsee nach Schweden an die Südküste. Letzte eigentliche Station ist dann Älvsbyn, doch von dort sagen die Jungs:
Es liegt ca. 80 km nordwestlich von der am Meer gelegen Stadt Pitea und ca. 80 km südlich des Nordpolarkreises. Daher werden wir die Gelegenheit wahrnehmen – nach einem Ruhetag – auch zu diesem aufzubrechen.
Jetzt sind sie schon beinahe in Älvsbyn - ich gestehe, ich habe erst spät davon erfahren - denn es ist heute Tag 49 ihrer “Gutmensch Expedition”.
Nebenbei für mich als digitalem online hobbykorrespondenten ist noch erwähnenswert, dass der Blog sehr geordnet und ohne viel Drumherum aufgebaut ist. Alle wichtigen Informationen sind übersichtlich zu erreichen.
kanu-extrem.de
24. Juni 2008
Die besten Stellen
Woodstock - Powered by VW Bus
Von K. Heusinger (11:02)

Nicht lang her, da dachte ich noch aus irgendeinem Grund, “unglaublich dass dieser blöde VW-Bus mal zu Weltrum kommen konnte und Hippies damit quer durch die halbe Welt knatterten” aber auch “Das war halt zufällig der Nerv der Zeit”. Kein VW Marketingheini hätte da wahrscheinlich mit gerechnet, aber dennoch: Wer kennt Sie nicht, die Bullaugigen, niedlichen Transporter, meist ohne Dunstabzugshaube aber mit Boardband und 3D Kino serienmäßig. Weniger gut bis gar nicht wäre das so gelaufen, wäre VW direkt als Hauptsponsor ders Woodstockfestivals aufgetreten. Was wohl aus dem VW-Bus Mytos geworden wäre, hätten die Ökos von damals schon Feinstaubtabellen und -Plaketten gehabt? Anderes Thema, was ohne zu spekulieren stimmt ist, dass sich so ein Bus mit Booten auf dem Dach auch sehr gut macht und so wittert Volkswagen das nächste Woodstock: Den Swiss White Water Cup. Presented by VW Multivan. Auf der Homepage der Event-Trias gibt es ein zwar recht sinnfreies, aber nicht weniger lustiges Gimmik: Den Multivan Designer. 
Wenn man fertig ist, nachdem man möglichst bunte Farbkombinationen gewählt, Felgen montiert und SWWC-Logos auf Tür und Dach geschmiert hat, ist es plötzlich da: Das Hippiefeeling. 100% Feinstaubfrei.
17. Juni 2008
Die besten Stellen
Point 65 aus Schweden
Von K. Heusinger (10:57)

Richard und Thomas Ohman sind die Gründer von Point65. Ich muss sagen, ich habe einen besonderen Fabel für Skandinavien, die scheinen uns aber auch immer eine Nasenspitze voraus zu sein. So wie Point65 sich die Vorzüge des Webs zunutze macht, können sich hier beheimatete Hersteller noch so einige Scheibchen von abschneiden. Richard Ohman jedenfalls führt einen Unternehmensblog, in dem er von seinem Alltag und seinen Gedanken berichtet (Hierzulande sind der Frosta-Blog oder der Saftblog Pioniere dieser Gattung und gute Besipiele dafür, dass soetwas bei anderen Firmen funktioniert). Sein Alltag spielt sich dabei zwischen seinem Wohnort in Frankreich und den beiden Büros in Stockholm und Shanghai ab. Seine Gedanken drehen sich um paddelnde Mitarbeiter, um das Plagiat-Problem, um (manchmal doch recht skurrile) Trends im Kanugeschäft, die Richard mit viel Augenzwinkern vorstellt. Interessant ist aber auch, wenn Richard als China-Korrespondent auftritt und einen Livebericht aus Shanghai liefert. Der letzte Artikel handelt beispielsweise davon, dass in China die Zensurmaßnahmen wie das Sperren der Seiten Blogger und Wikipedia, seit kurzem offenbar aufgehoben wurden, denn Richard kann seinen Blog nun auch vor dort führen. Letztlich findet man dann doch wieder den thematischen Bogen zum Sport über Olympia und wenn man mich fragt welcher Information ich eher glaube, der von Spiegel, Focus und Ko. oder der aus erster Hand eines unabhängig berichtenden Paddlers, dann entscheide ich mich ohne lang zu zweifeln für letzteres.
richardatpoint65.blogspot.com
6. Juni 2008
Aus den Onlinenews
Der Barfußpaddler
Von K. Heusinger (06:30)
Das Gesundheitsblog der Wochenzeitung ‘Die Zeit’ spricht mir aus der Seele: Es geht nämlich auf einen Artikel der New York Times (Die ich noch nie in den Hände gehalten habe) ein, der sich mit den vermeintlichen Gefahren des Barfußlaufens durch »unschuldig anmutende, verlockende, nach den Tagen der Kindheit duftende« Wiesen beschäftigt.
Widerlich. Und ziemlich schlimmer Unsinn. Ob die Schuhlobby dahinter steckt?
Zugegeben: Für die Times sind Central- und Bryant Parks der Aufhänger, doch es ist Wasser auf die Mühlen all derer, die dem Vorurteil verfallen sind, der rostige Nagel lauere an jeder Ecke und Kante auf den barfüßigen Kanuten. Am nervigsten ist, wie ich finde, die Angst vor Fußpilz oder ähnlichen Bakterien, Keimen, und Viren. »Unsinn« sei es, sagt das Gesundheitsblog , ich freue mich über dieses Urteil und werde an der Tradition festhalten, nach einer Einheit in Hohenlimburg den Eis- oder Dönermann barfuß zu besuchen. Ich hatte noch nie Fußpilz!
Das Gesundheitsblog »Barfuß ins Verderben« auf Zeit Online
4. Juni 2008
Die besten Stellen
Im Westen von Grönland
Von K. Heusinger (00:33)
Paddlern, die der englischen Sprache mächtig sind, möchte ich heute gleich zwei Blogs in einem Zuge vorstellen: Der Blog vom Kanadier David H. Johnston (paddlinginstructor.com) greift oft sehr interessante Themen aus dem echten Paddlerleben auf. David berichtet zum Beispiel über die Werner Paddel Kopien durch UC Sports oder aktuell über die North West Greenland Expetition (Blog). Alan Brook und Kobi Sade haben sich diesen Monat per Hubschrauber nach Kullorsuaq an die Grönlandküste bringen lassen und sind jetzt, ohne Support, auf dem Weg durch Eisschollen und Inuitdörfer. Ich bin gespannt.