11. Juli 2008

Allgemeines

Slalomfahrer
Von K. Heusinger (00:10)

Fabian Dörfler hat ein schönes Video verlinkt - es zeigt Peter Kautzer. Ach soll ich groß erzählen? Hier anzuschauen.






2. Juli 2008

Die besten Stellen

Chefsache
Von K. Heusinger (22:57)

Es dürfte zumindest den Stammlesern nicht entgangen sein, dass, sobald es um Kajakfahren und Internet in einem Zusammenhang geht, Web2.0 sich zu meinem Lieblingsthema entwickelt hat. Da das hier eigentlich immer genau um diese Mischung geht, kommt es auch sehr oft vor, dass sich ein Artikel um Web2.0 dreht.

Dazu gehört auch das Phenomän des Social Networking. YouTube, MySpace haben es vorgemacht und mit den Netzathleten kam es auch erstaunlich schnell selbst zu uns, den Paddlerinnen und Paddlern. Eines dieser Netzwerke ist aber auch noch sehr interessant: Nämlich Xing. Xing ist so ein Netzwerk für diejenigen die etwas höher in der Nahrungskette stehen. Wie verblüffend wahr Statistiken doch sein können. Ich dachte da an die Erhebungen des DKV und der AGOF, in der die Kanuten meist mit sehr hoher Bildung, hohen beruflichen Positionen und sehr ordendlichen Gehältern beeindrucken und tatsächlich - die Gruppe “Outdoor” ist riesig bei Xing. Ich habe mich natürlich auch sofort eingetragen als “Unternehmensleitung von Kanubox.de” und siehe da, als ich der Gruppe beitrat, brauchte es nicht lang bis der Gruppenmoderator mir eine persönliche Einladung zum Sommer Outdoor Camp zusandte. Großartig. Ein wunderbarer Weg mit Kollegen, Partnern und auch Kunden Kontakt zu halten. Vernetzung ist halt alles.






28. Juni 2008

Die besten Stellen

Von Leipzig bis zum Nordpolarkreis
Von K. Heusinger (00:35)

Zugegeben, ich bin was spät, aber wie konnte mir das auch entgehen? Drei Jungs aus dem schönen Leipzig haben sich für sich selbst und schwerkranke Kinder auf einen 2900km langen Weg zum Nordpolarkreis gemacht. Sponsoren, unter anderen Prijon, unterstützen das Engagement der drei Rennsportler. Und Ronald McDonald sei Dank, werden Spenden gesammelt und an das Ronald McDonald Haus weitergegeben um schwerkranken Kinder in ihrem Alltag zu helfen.

Der Weg führt die Jungs erst von Leipzig nach Fehmarn, wo es zum ersten Mal interessant wird und sie übersetzen nach Rödbyhavn in Dänemark. Von dort aus kommt dann die große Etappe über die Ostsee nach Schweden an die Südküste. Letzte eigentliche Station ist dann Älvsbyn, doch von dort sagen die Jungs:

Es liegt ca. 80 km nordwestlich von der am Meer gelegen Stadt Pitea und ca. 80 km südlich des Nordpolarkreises. Daher werden wir die Gelegenheit wahrnehmen – nach einem Ruhetag – auch zu diesem aufzubrechen.

Jetzt sind sie schon beinahe in Älvsbyn - ich gestehe, ich habe erst spät davon erfahren - denn es ist heute Tag 49 ihrer “Gutmensch Expedition”.

Nebenbei für mich als digitalem online hobbykorrespondenten ist noch erwähnenswert, dass der Blog sehr geordnet und ohne viel Drumherum aufgebaut ist. Alle wichtigen Informationen sind übersichtlich zu erreichen.

kanu-extrem.de






24. Juni 2008

Die besten Stellen

Woodstock - Powered by VW Bus
Von K. Heusinger (11:02)

Nicht lang her, da dachte ich noch aus irgendeinem Grund, “unglaublich dass dieser blöde VW-Bus mal zu Weltrum kommen konnte und Hippies damit quer durch die halbe Welt knatterten” aber auch “Das war halt zufällig der Nerv der Zeit”. Kein VW Marketingheini hätte da wahrscheinlich mit gerechnet, aber dennoch: Wer kennt Sie nicht, die Bullaugigen, niedlichen Transporter, meist ohne Dunstabzugshaube aber mit Boardband und 3D Kino serienmäßig. Weniger gut bis gar nicht wäre das so gelaufen, wäre VW direkt als Hauptsponsor ders Woodstockfestivals aufgetreten. Was wohl aus dem VW-Bus Mytos geworden wäre, hätten die Ökos von damals schon Feinstaubtabellen und -Plaketten gehabt? Anderes Thema, was ohne zu spekulieren stimmt ist, dass sich so ein Bus mit Booten auf dem Dach auch sehr gut macht und so wittert Volkswagen das nächste Woodstock: Den Swiss White Water Cup. Presented by VW Multivan. Auf der Homepage der Event-Trias gibt es ein zwar recht sinnfreies, aber nicht weniger lustiges Gimmik: Den Multivan Designer.

Wenn man fertig ist, nachdem man möglichst bunte Farbkombinationen gewählt, Felgen montiert und SWWC-Logos auf Tür und Dach geschmiert hat, ist es plötzlich da: Das Hippiefeeling. 100% Feinstaubfrei.






17. Juni 2008

Die besten Stellen

Point 65 aus Schweden
Von K. Heusinger (10:57)


Richard und Thomas Ohman sind die Gründer von Point65. Ich muss sagen, ich habe einen besonderen Fabel für Skandinavien, die scheinen uns aber auch immer eine Nasenspitze voraus zu sein. So wie Point65 sich die Vorzüge des Webs zunutze macht, können sich hier beheimatete Hersteller noch so einige Scheibchen von abschneiden. Richard Ohman jedenfalls führt einen Unternehmensblog, in dem er von seinem Alltag und seinen Gedanken berichtet (Hierzulande sind der Frosta-Blog oder der Saftblog Pioniere dieser Gattung und gute Besipiele dafür, dass soetwas bei anderen Firmen funktioniert). Sein Alltag spielt sich dabei zwischen seinem Wohnort in Frankreich und den beiden Büros in Stockholm und Shanghai ab. Seine Gedanken drehen sich um paddelnde Mitarbeiter, um das Plagiat-Problem, um (manchmal doch recht skurrile) Trends im Kanugeschäft, die Richard mit viel Augenzwinkern vorstellt. Interessant ist aber auch, wenn Richard als China-Korrespondent auftritt und einen Livebericht aus Shanghai liefert. Der letzte Artikel handelt beispielsweise davon, dass in China die Zensurmaßnahmen wie das Sperren der Seiten Blogger und Wikipedia, seit kurzem offenbar aufgehoben wurden, denn Richard kann seinen Blog nun auch vor dort führen. Letztlich findet man dann doch wieder den thematischen Bogen zum Sport über Olympia und wenn man mich fragt welcher Information ich eher glaube, der von Spiegel, Focus und Ko. oder der aus erster Hand eines unabhängig berichtenden Paddlers, dann entscheide ich mich ohne lang zu zweifeln für letzteres.

richardatpoint65.blogspot.com






6. Juni 2008

Aus den Onlinenews

Der Barfußpaddler
Von K. Heusinger (06:30)

Das Gesundheitsblog der Wochenzeitung ‘Die Zeit’ spricht mir aus der Seele: Es geht nämlich auf einen Artikel der New York Times (Die ich noch nie in den Hände gehalten habe) ein, der sich mit den vermeintlichen Gefahren des Barfußlaufens durch »unschuldig anmutende, verlockende, nach den Tagen der Kindheit duftende« Wiesen beschäftigt.

Widerlich. Und ziemlich schlimmer Unsinn. Ob die Schuhlobby dahinter steckt?

Zugegeben: Für die Times sind Central- und Bryant Parks der Aufhänger, doch es ist Wasser auf die Mühlen all derer, die dem Vorurteil verfallen sind, der rostige Nagel lauere an jeder Ecke und Kante auf den barfüßigen Kanuten. Am nervigsten ist, wie ich finde, die Angst vor Fußpilz oder ähnlichen Bakterien, Keimen, und Viren. »Unsinn« sei es, sagt das Gesundheitsblog , ich freue mich über dieses Urteil und werde an der Tradition festhalten, nach einer Einheit in Hohenlimburg den Eis- oder Dönermann barfuß zu besuchen. Ich hatte noch nie Fußpilz!

Das Gesundheitsblog »Barfuß ins Verderben« auf Zeit Online






4. Juni 2008

Die besten Stellen

Im Westen von Grönland
Von K. Heusinger (00:33)

Paddlern, die der englischen Sprache mächtig sind, möchte ich heute gleich zwei Blogs in einem Zuge vorstellen: Der Blog vom Kanadier David H. Johnston (paddlinginstructor.com) greift oft sehr interessante Themen aus dem echten Paddlerleben auf. David berichtet zum Beispiel über die Werner Paddel Kopien durch UC Sports oder aktuell über die North West Greenland Expetition (Blog). Alan Brook und Kobi Sade haben sich diesen Monat per Hubschrauber nach Kullorsuaq an die Grönlandküste bringen lassen und sind jetzt, ohne Support, auf dem Weg durch Eisschollen und Inuitdörfer. Ich bin gespannt.






29. Mai 2008

iPaddling

Der schnellste Weg von Kanada nach Australien
Von K. Heusinger (02:10)

Google hat die Welt im Griff. Wie die Welt am besten von Kanada nach Australien kommt, weiß Google auch: Mit dem Kajak. Das ist kein Scherz. Bei der Routenberechnung empfiehlt einem Google, nachdem man links auf den “Northlake Way” abgebogen ist, paddelt man 12724 km über den Pazifik und dann scharf rechts an der Macquarie Street in New South Wales, Australien. Ja warum eigentlich nicht? Ich bin bekennend seit jeher auf der Suche nach einer handfesten Geschäftsidee, von der ich leben kann und dank Google weiß ich jetzt, dass ich einfach nur am “Northlake Way” einen Kanuverleih eröffnen muss. Herrlich.

Probiert es aus: Google Maps






25. Mai 2008

Die besten Stellen

Der Heilige Fluss
Von K. Heusinger (00:12)

Es ist schon etwas länger her, als ich auf einer Veranstaltung von »Freak Kayaks« war. Einige Amateurfilmer präsentierten ihre Kanufilme. Der beste Film bekam einen Preis. Im Herbst wollen die Jungs von »Freak Kayaks« das wiederholen. Ausser Konkurrenz wurde Schorschi Schaufs Dokufilm: »Expedition Peru« gezeigt. Ich war wirklich begeistert. Der Film erfüllt jede im postiven Sinne mögliche romantische Vorstellung einer Erstbefahrung, die von jedem Paddler wohl das ganze Leben lang mit sich herumgetragen wird. Dunkelgrüne, moosige Landschaften, unangetastete Natur die so herzlich dargestellten Einwohner in ihren Dörfern und dazwischen die Ruinen der Inka. Man hat den Eindruck, als würde diese tropische Luftfeuchtigkeit durch die Lüftungsschlitze des Projektors in den Vorführraum dringen. Jener Duft von regnerischen Sommertagen, kommt einem in die Nase, der ganze Streifen riecht nach Expedition. Die Kontaktperson hebt die ganze Unternehmung noch auf ein intellektuelles Niveau und dient als Verknüpfung zwischen den ehrwürdigen Wurzeln der Region und dem Respekt gegenüber der Natur, der in der gesamt Doku eine berechtigte Rolle spielt.

Ich fürchte nur, der Film ist noch nicht zu haben. Ich bin jedenfalls der erste, der die DVD in den Händen hält, sobald sie draußen ist. Auf Schorschis’ Website steht jedenfalls nicht mehr als das obligatorische “Comming soon”.






19. Mai 2008

Aus den Onlinenews

Neues vom untoten Paddler
Von K. Heusinger (12:03)

Einen Artikel über den scheinbar ertrunkenen Nordseepaddler John Darwin, der sich eigentlich mit seiner Frau und dem Versicherungsgeld nach Panama abgesetzt hatte, habe ich bereits geschrieben. Jetzt haben die Eigentümer einer kleinen Bar, Richard und Angie Lakey, beschlossen, ihre Kneipe zu Ehren von Mr Darwin in “The Seaton Canoe” umzubenennen. Laut dem britischen Mirror hat Darwin übrigens £250,000 abgesahnt. Richard meinte “Das wird so manchen lächeln lassen.” - wenn das das einzige Bestreben ist. Ich weiß jetzt jedenfalls, dass es irgendwo in Panama eine Bar gibt, die mal “Sinatra’s Bar” hieß und jetzt “The Seaton Canoe” heißt. Wenn ich das nächste Mal drüben bin, schau ich auf jeden Fall vorbei. Na klar.






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