8. Mai 2008

iPaddling

Mehr Web2.0 braucht die Kanuszene
Von K. Heusinger (16:00)

In dem Psychologieblog, den ich eher unregelmässig lese (brainlogs.de), habe ich einen Artikel über dieses ominöse Web2.0 gefunden, was in unseren Kanukreisen noch eher ein unbekanntes Fremdwort sein dürfte. Aber da es uns immer mehr betrifft - und wie ich finde auch sinnvoll für die Szene ist - denke ich, sollte das mal zum Beginn der KanuBlogs erläutert werden. Im Grunde ist das Web2.0 einfach eine erweiterte Nutzung des alten Internets. Soziale Netzwerke wie das »StudiVZ« oder das für uns eher interessante »Netzathleten« (Betrieben vom Slalomprofi Stefan Pfannmöller) sind Errungenschaften dieser neuen Nutzungsmöglichkeiten. In dem besagten Artikel habe ich ein sehr kreatives, kunstvolles Video gesehen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte, auch wenn es wenig mit dem Sport zu tun hat.

Warum ich finde, dass Web2.0 sinnvoll für die Kanuszene ist?

Nun als ich damals als Kindertrainer eine Plattform ins Netz stellte, um die Trainingszeiten, -resultate und -pläne und ein System zur Kommunikation im Internet verfügbar machte und den Eltern sagte, ich wolle darüber und per Email die Organisation vornehmen, schließlich seien Telefonketten im Internetzeitalter mehr als überholt, wollte niemand so recht was davon wissen.

»Als würde ich jeden Tag meine Emails checken.«

Aber mittlerweile ist das Netz auch in den Vereinsstrukturen nicht mehr wegzudenken. Das wird mit Web2.0 auch so sein. Die junge Generation wächst mit »YouTube« und »MySpace« auf und gerade wir, die wir so weit in der Welt herumkommen und Freunde in Vereinen wenigstens am anderen Ende von Deutschland haben, wenn nicht am anderen Ende der Welt, profitieren doch am meisten von einer sozialen Vernetzung im Sinne von Web2.0. Ganz zu schweigen von den tollen (Landschafts)Aufnahmen, die bei unserem Sport entstehen. Wie schade, fehlten unsere aufnahmen bei »Flickr«, fehlten unsere »Videos bei YouTube«.